7. November 2018

Eichhörnchen gehören zu den Tieren, denen der Mensch gerne beim Fressen zusieht. Die kleinen Nagetiere mit dem markant buschigen Schwanz suchen Samen, Nüsse und andere Dinge. Um ihre Nahrung zu finden, sind Eichhörnchen sowohl auf dem Boden wie auch auf Bäumen unterwegs. Wenn das kleine Tier eine Nuss gefunden hat, hält sie diese mit den Händen geschickt fest und öffnet sie. Doch heute finden die Tiere immer weniger Nahrung. Was frisst das kleine alles Eichhörnchen? Kann und soll man ihm mit ein wenig Futter aushelfen?

Eichhörnchen mit Nüssen
Im Winter sollte man ruhig den Eichhörnchen etwas Futter spendieren – © depositphotos.com @ lenyvavsha

Diese Dinge braucht das Eichhörnchen für seine Ernährung

Das Nagetier wird von Menschen vor allem mit Nüssen in Verbindung gebracht. Auf seinem natürlichen Speiseplan stehen jedoch wesentlich mehr Samen, die sich im Wald und auf seinen Wiesen finden. Damit sich das Eichhörnchen ausgewogen ernähren kann und alle wichtigen Stoffe für seinen Körper erhält, muss es sich von sehr verschiedenen Nahrungsmitteln ernähren. Es ist daher auf einen Wald angewiesen, der ihm eine solche Vielfalt auch gewährt. Bei diesem sollte es sich um einen Mischwald handeln, der verschiedene Baumarten enthält. Zudem sollten diese Bäume unterschiedlich alt sein. Manche junge Bäume werfen etwa in den ersten Jahren noch gar keine Früchte oder Samen ab. Gerade die alten Baumreisen sind für das kleine Nagetier wichtig. Dass sich heute so viele Eichhörnchen in städtischen Parks aufhalten, kommt daher, dass sich dort solche alten Bäume finden. In den Wäldern wurden vielfach einseitige Bepflanzungen angelegt. Sie bieten dem Eichhörnchen nicht die Vielfalt an Nahrung, die es benötigt.

Auch das Eichhörnchen orientiert sich beim Essen an den Jahreszeiten

Wie der Mensch auch bestimmte Gerichte zu ganz bestimmten Jahreszeiten kocht, gestaltet sich der Speiseplan des Eichhörnchens nicht anders. Das Nagetier orientiert sich stark an den Jahreszeiten. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass es bestimmte Nüsse oder Samen nur zu bestimmten Zeiten in der freien Natur gibt. Die verschiedenen Bestandteile seiner Nahrung sind auf die jeweiligen Bedingungen der Jahreszeit abgestimmt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt hat das Tier bei seinem Fressen eine breite Wahl. Bei der Vorbereitung auf den Winter wiederum muss der Körper auf die kalte Jahreszeit mit einem reduzierten Fressangebot vorbereitet werden. Auch wenn das Eichhörnchen bekannt dafür ist, dass es Vorräte anlegt. Es legt diese keineswegs wahllos an, sondern frisst sehr gezielt.

So ernährt sich das Eichhörnchen

Im Frühling gestaltet sich die Natur karg. Der Speiseplan des Eichhörnchens sieht hier ganz anders aus, als viele Menschen dies glauben. Das Nagetier ernährt sich hier von Zeigen und jungen Trieben der Bäume. Auch Knospen frisst es. Der Speiseplan im Sommer gestaltet sich vielfältig und abwechslungsreich. Hier frisst das Eichhörnchen allerlei Früchte von den Bäumen. Hasel- und Walnüsse aber auch Bucheckern und Tannenzapfen gehören zur sommerlichen Beute des kleinen Tiers. Zudem frisst es auch Beeren und Pilze, sowie einige Obstsorten und Insekten. Der winterliche Speiseplan ist bei den meisten Menschen am besten bekannt. Für die kalte Jahreszeit legt sich das Nagetier kleine Vorräte an. Es vergräbt Nüsse und andere Dinge unter der Erde. Wenn es Hunger hat, sucht es diese Stellen auf und gräbt sich einen Vorrat auf. Die Vorräte sind an ganz verschiedenen Orten verteilt. Ein Teil des Vorrats wird nicht ausgegraben. Dies sorgt dafür, dass der ein oder andere Nussbaum im Frühling zu wachsen beginnt.

Zufüttern ist besonders im Herbst wichtig

Eichhörnchen können wie andere Tiere gefüttert werden. Sie gewöhnen sich dadurch ihre natürliche Suche nach Nahrung nicht ab. Gerade im Herbst kann und sollte das Tier gefüttert werden. Die Jahreszeit ist deshalb so bedeutend, weil sie direkt vor dem Winter steht. Das Tier ist hier auf eine abwechslungsreiche Ernährung angewiesen, um seinen Körper für den kalten Winter fit zu machen. Außerdem werden im Spätherbst die ersten Vorräte angelegt. Noch einmal wichtiger wird das Anfüttern nach einem heißen Sommer. In einem Jahr mit einer großen Hitze fällt der Wechsel zwischen der warmen und kalten Zeit des Jahres wesentlich heftiger aus als sonst. Außerdem bringt ein heißer Sommer noch ein wesentlich größeres Problem für das Tier. In der Regel gibt es nach einem heißen Sommer weniger Nüsse und diese fallen sehr viel kleiner aus. Ein guter Vorrat an großen Nüssen ist jedoch nach wie vor eine elementare Grundlage bei der Ernährung des Tiers. Das Eichhörnchen muss Nüsse finden und sich gut ernähren. Nur dann kann es auch die gewaltigen Temperaturschwankungen zu bewältigen, die in einem solchen Jahr anstehen.

So kann man dem Tier helfen

Wer Eichhörnchen gut ernähren will, kann einfache Nüsse in ihrer Umgebung platzieren. Noch besser eignet sich aber professionelles Eichhörnchenfutter.

Es bietet dem kleinen Nagetier genau die Nährstoffe, die es benötigt. Neben einer breiten Auswahl an Nüssen und Samen enthält dieses Futter auch getrocknete Bananen.

Auch das Premium Eichhörnchen Futter bietet eine gute Wahl.

Seine Zusammenstellung ist von Fachleuten geprüft und genau auf die Bedürfnisse des kleinen Tiers abgestimmt. Der Eimer bietet einen guten Vorrat. Aus ihm kann regelmäßig Futter ausgelegt werden. Das Eichhörnchen findet so immer wieder etwas Nahrung. Das kleine Tier wird sich dann auch regelmäßig an dem Ort blicken lassen, an dem das Futter ausgelegt wird. Der Mensch kann es dann bei seinen Aktivitäten beobachten und sich an dem Tier erfreuen.

Fazit

Das Füttern der Tiere ist gleich aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum ist ihr Lebensraum bedroht. In den mit wenigen Baumsorten aufgeforsteten Wäldern finden sie nicht mehr alle Nahrung, die sie benötigen. Auch der städtische Raum gibt nicht die notwendige Vielseitigkeit an Samen, Früchten und Nüssen her. Zudem setzen heiße Sommer dem Tier stark zu. Wenn im Sommer eine große Hitze vorherrscht, gibt es im Herbst wesentlich weniger Nüsse. Auf einen heißen Sommer folgt zudem ein kalter Winter. Wenn das Tier diesen überleben soll, muss es jetzt gut versorgt werden. Wer gutes Eichhörnchenfutter kauft, kann damit Eichhörnchenleben retten. Die kleinen Nagetiere mit dem buschigen Schwanz können sich dann genügend Winterspeck anfressen und die nötigen Vorräte für den Winter in seinen kleinen Verstecken anlegen.

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